Die Grundlagen für eine bestmögliche Entwicklung und Bildung aller Kinder in unserem Landkreis werden in den Kinderkrippen und in den Kindertagesstätten gelegt. Der stetige Ausbau des Angebotes an Krippen und Kita-Plätzen für unter 3-Jährige wird mit Nachdruck fortgesetzt. Statistiken beweisen, dass wir in Rheinland-Pfalz unter den westdeutschen Flächenländern zur Spitze gehören und sich der Landkreis Alzey-Worms hierin nochmals besonders positiv abhebt. Wir werden die gesetzlichen Rechtsansprüche gewährleisten. Hat sich die Zahl der genehmigten Plätze in den Kindertagesstätten für unter 3-Jährige seit 2004 im Landkreis bereits von 137 auf inzwischen über 600 mehr als vervierfacht, so werden auch weiterhin die Voraussetzungen geschaffen, um den steigenden Bedarf junger Familien an Krippen- und Kindertagesstättenplätzen zu decken. Alle Eltern, die einen Platz für ihr Kind unter 3 Jahren suchen, werden ein Angebot erhalten.
Dabei werde ich besonderen Wert darauf legen, dass die möglichst wohnortnahe Betreuung durch Erhalt auch kleinerer Einrichtungen gewährleistet bleibt, wo immer dies möglich ist.
Zugleich ist es notwendig, auch das Netz an Tagesmüttern und –vätern auszubauen, um Eltern höchstmögliche Flexibilität zu gewährleisten.
Unsere Kitas sind jedoch mehr als Betreuungseinrichtungen. Sie sind Orte, an denen sich engagierte Erzieherinnen und Erzieher nach modernsten pädagogischen Konzepten und Sprachförderungsprogrammen liebevoll um unsere Kinder kümmern, Talente fördern und Defiziten begegnen. Dabei ist mir wichtig, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund gleiche Startchancen ins Leben erhalten. Ebenso stehe ich dafür ein, dass integrierte Angebote für Kinder mit Behinderung ausgebaut werden. Es ist mir ein Anliegen, dass hierfür natürlich immer auch die personellen Rahmenbedingungen stimmen müssen.
All dies gelingt jedoch nur mit unseren Bildungspartnern wie beispielsweise den Kirchen oder den Wohlfahrtsverbänden, die mit ihren Kindertagesstätten mit zur Bedarfsdeckung beitragen. Aber auch die Tatsache, dass nunmehr Betriebskindergärten im Landkreis geschaffen und auch vom Kreis gefördert werden, ist aus meiner Sicht ein weiterer unterstützenswerter Mosaikstein auf dem Weg zu einer bestmöglichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf.